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Vizegouverneurin von Minnesota besucht Best-Practice-Städte Saerbeck und Münster

Erneuerbare Energien regional gewinnen und verankern – dazu gibt es in Berlin und Nordrhein-Westfalen einige gute Beispiele. Die hat sich Peggy Flanagan, Vizegouverneurin des amerikanischen Bundesstaates Minnesota, mit einer Delegation angeschaut.

Während ihrer Deutschlandreise unter dem Titel „Berlin Seminar on Energy Policy: A Transatlantic Experts’ Forum“ besuchte sie unter anderem Saerbeck mit dem Bioenergiepark und die Stadt Münster als Best-Practice-Beispiele. Der Saerbecker Bürgermeister Wilfried Roos begrüßte die 21 Vertreter der Regierung, Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und von Non-Profit-Organisationen. Bei diesem Besuch war natürlich auch Prof. Dr. Christof Wetter von unserem Fachbereich Energie – Gebäude – Umwelt vertreten, der das Forschungsprojekt EnerPrax im Bioenergiepark vorstellte. Wetter arbeitet schon lange mit der Klimakommune Saerbeck zusammen, testet aktuell mit seinem Team verschiedene Energiespeicher und will herausfinden, wie sich mit ihnen überschüssige Energie clever lokal und dezentral speichern lässt. Denn Saerbeck produziert vier Mal so viel Strom aus Sonnen- und Windkraft und aus Biogasanlagen, wie die Gemeinde zur Selbstversorgung braucht.

„Der internationale Austausch ist uns sehr wichtig, wir wollen die erneuerbaren Energien und die E-Wende sowohl in Nordrhein-Westfalen als auch in Minnesota vorantreiben“, sagte Wetter. Zwischen der University of Minnesota, von der ebenfalls einige Vertreter mitreisten, unter anderem Dr. Sabine Engel, die die Reise und die Delegation koordinierte, und unserer Hochschule besteht eine enge Kooperation. Regelmäßig tauschen Studierende für Praktika-Aufenthalte oder sogar Auslandssemester ihre Lernorte.

Auch Carsten Schröder, unser Vizepräsident für Transfer, Kooperation und Innovation, besuchte die Delegation. „Der hochrangige Besuch aus den USA ist eine gute Chance, noch tiefer miteinander ins Gespräch zu kommen. Ich werde im Gegenzug auch nach Minnesota reisen, vielleicht können wir eine Zusammenarbeit im Bereich Ressourcenschonung auf den Weg bringen.“

Zurück in Münster traf sich die Delegation erst mit Oberbürgermeister Markus Lewe, um danach Konzepte zweier energieeffizienter Gebäude zu begutachten, nämlich die Kita Uppenberg und ein Bauprojekt am Friesenring mit Mietwohnungen. Abends ging es für die Delegation – typisch münsterländisch – in den Großen Kiepenkerl.

Während ihrer siebentägigen Reise besuchten Vizegouverneurin Flanagan und die Delegation außerdem verschiedene Ministerien in Düsseldorf und Berlin und erarbeiteten mit dem Input in Workshops Ideen, wie sie die Ansätze aus Deutschland und Best-Practice-Beispiele mit der Situation in Minnesota zusammenbringen können.

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