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DiscoverING-Camp: 15 Schülerinnen arbeiten an technischen Projekten auf unserem Steinfurter Campus

Von Dienstag bis Donnerstag (10. bis 12. Oktober) haben 15 Schülerinnen im DiscoverING-Camp an technischen Projekten gearbeitet und sich einen Eindruck vom Studieren auf dem Campus Steinfurt unserer Hochschule gemacht.

Die Vorlesungen im Hörsaal sind voll, in den Laboren wird wieder experimentiert, gebaut, geprüft, und dazwischen darf ein Abstecher in die Mensa nicht fehlen – auf dem Steinfurter Campus unserer Hochschule hat das Wintersemester begonnen. Mit dabei: 15 Schülerinnen aus der Region, die sich für drei Tage in ihren Herbstferien im „DiscoverING-Camp“ unter die Studierenden gemischt haben.

Was die jungen Frauen gemeinsam haben: Sie begeistern sich für Mathematik, Technik, Informatik und Naturwissenschaften und haben Spaß daran, im Labor zu tüfteln und zu experimentieren. Vier der Teilnehmerinnen widmeten sich deshalb im Chemieingenieurwesen bei Prof. Dr. Samir Salameh dem großen Thema Mikroplastik: Sie konzipierten zwei verschiedene Filter, mit denen Waschmaschinen automatisch Mikroplastik aus dem verwendeten Wasser filtern können. „Wir durften sehr viel selbstständig arbeiten und wurden mit unseren Ideen ernst genommen“, sagt Teilnehmerin Anna Nobbenhuis aus Ochtrup. „Das hier war echter Laboralltag und wir haben viel Interessantes gelernt!“

Eine andere Gruppe baute und programmierte in den Teams um Prof. Dr. Sven Bodenburg und Prof. Dr. Sarah Trinschek selber Roboterarme, die verschiedene Gegenstände greifen und anreichen können – im Laborversuch natürlich Marshmallows. „Am schwierigsten war es für uns, die winzigen Schrauben und Muttern zu verbauen, das hat etwas gedauert“, sagt Mathilde Wesselmann aus Münster, die gemeinsam mit ihrer Cousine am Camp teilnahm. „Aber alle im Laborteam waren total freundlich und haben uns immer weitergeholfen.“ Am meisten freuten sich die Teilnehmerinnen über die Einführung in die Programmiersprache Python.

Die dritte Gruppe tauchte bei Prof. Dr. Matthias Brockmann in die Produktentwicklung im Maschinenbau ab. Die Schülerinnen entschieden sich für die Konzeption eines energieautarken Gewächshauses. Das soll sogar in S, M und L verfügbar sein, für alle Balkon- und Gartengrößen. „Wir haben sehr viel Zeit gebraucht, bis wir uns für eine Idee entschieden haben“, berichtet Sophie Wockenfuss aus Wettringen. Aber sie und ihre Gruppe sind so begeistert, dass sie die Idee auch nach dem DisoverING-Camp weiterverfolgen wollen und am Freitag nach der Veranstaltung direkt wieder zum Campus kamen, um ihre technische Zeichnung als Modell in 3D zu drucken.

Das geht dank der vielen Kontakte, die die Teilnehmerinnen während des Camps geknüpft haben: Neben ihren Projekten hatten sie die Gelegenheit, Vorlesungen zu besuchen, Kosmetik-Produkte unterm Mikroskop auf ihre Inhaltsstoffe zu untersuchen und Infos zum Studium in einer Austauschrunde mit Studentinnen zu erhalten. Das Feedback war durchweg positiv: „Die vielen neuen Perspektiven, die Einblicke ins Studieren im Ingenieurwesen und das herzliche Willkommen hier am Campus waren total schön“, resümiert Teilnehmerin Charlotte Deitmers aus Heek.

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