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„INTERLOCALITY“: Projektpartner*innen aus Dänemark, Finnland, den Niederlanden und Italien besuchen FH Münster

Im Projekt „INTERLOCALITY“ arbeitet unsere Hochschule mit Projektpartner*innen daran, Tools zu entwickeln, die internationale Studierende im lokalen Arbeitsmarkt besser integrieren. Nun besuchte eine Delegation die Standorte der Hochschule.

Im Erasmus+-Projekt „INTERLOCALITY“ bietet unsere Hochschule gemeinsam mit internationalen Bildungspartner*innen Qualifizierungs- und Trainingsangebote für internationale Studierende und Unternehmen an, um diese Talente in der Region zu halten und damit dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Beim dritten Transnational Partner Meeting kamen nun die Projektpartner*innen des University College of Northern Denmark, der ARCADA University of Applied Sciences aus Finnland, der FONTYS Hogeschool aus den Niederlanden sowie des sizilianischen Bildungsinstituts SEND für fünf Tage in Münster und Steinfurt zusammen, um unsere Hochschule kennenzulernen.

Neben der inhaltlichen Zusammenarbeit in Präsenz stand für die internationalen Besucher*innen insbesondere das Kennenlernen der Hüfferstiftung und des Leonardo-Campus in Münster sowie des Steinfurter Campus auf dem Programmplan als auch der Austausch mit lokalen Partner*innen im regionalen Netzwerk. Nach der Erkundung von Münster – natürlich mit dem Fahrrad –, besichtigten die Projektleiterinnen Sarah Schönfelder, Nadine Pantel und Anna Hölscher in Steinfurt mit ihren Gästen die Prototypenwerkstatt MakerSpace, Prof. Dr. Thomas Jüstels Labor für anorganische Chemie sowie das Technikum für Stadthydrologie und Wasserversorgung von Prof. Dr. Helmut Grüning. Dabei handelt es sich jeweils um Einrichtungen, in denen die FH Münster als Hochschule für Angewandte Wissenschaften ihren Studierenden praxisnahe Einblicke in die jeweiligen Fachgebiete gewährt. Davon zeigten sich auch die internationalen Besucher*innen beeindruckt – und hätten in Grünings Technikum, das mit einem acrylgläsernen Kanalnetz sichtbar macht, was sonst unter der Erde verborgen ist, am liebsten gleich selbst ein Studium begonnen, wie sie sagten.

Eingeladen hatte auch Sebastian von Deel in die IHK Nord Westfalen, die als assoziierter Partner im Projekt die Region und ihre Aktivitäten im Bereich internationale Fachkräftesicherung vorstellte. Sowohl hier als auch bei einem offenen Austausch in Form eines Brunchs mit Mitarbeiter*innen unserer Hochschule ergaben sich viele Anknüpfungspunkte für geneinsame Ideen.

„INTERLOCALITY“ hat bei seiner auf drei Jahre angelegten Laufzeit derweil seine Halbzeit erreicht. Studierende und Unternehmen können nun von ersten Projektergebnissen profitieren. Ein Baustein von „INTERLOCALITY“ ist die sogenannte International Talent Journey, die den Einstieg in den lokalen Arbeitsmarkt erleichtert – zum Beispiel mit einem Nebenjob oder der Praxisphase im Studium samt Abschlussarbeit. Das Projektteam spricht im Vorfeld dazu mit den Studierenden über ihre konkreten Bedarfe und stellt auf dieser Grundlage einen Aktivitätenplan auf. „Für die Probedurchläufe der International Talent Journey im kommenden Sommersemester können sich Studierende jetzt bei uns unter itj@fh-muenster.de bewerben“, sagt Schönfelder. Darüber hinaus hat das Projektteam Selbstlernmodule für Mitarbeitende an Hochschulen und in der Industrie entwickelt, um ihrerseits interkulturelle Kompetenzen in den Themenfeldern „Guidance & Counseling“, „Intercultural Sensitivity“ und „Employer Ability“ per E-Learning aufzubauen. Weitere Infos gibt es unter fh.ms/interlocality.

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