Abwechslung vom Hochschulalltag

Prof. Dr. Glösekötter vom Fachbereich Elektrotechnik und Informatik der FH Münster organisiert zum fünften Mal die Ringvorlesung mit der TU Dortmund


Organisatoren Ringvorlesung
Prof. Dr. Peter Glösekötter (l.) und Dr. Klaus Kallis (r.) organisieren die Ringvorlesung bereits zum fünften Mal. (Foto: TU Dortmund/Achim Wiggershaus)
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Münster/Steinfurt/Dortmund (8. September 2017). „Nur als Team ist man erfolgreich“, sagt Prof. Dr. Peter Glösekötter. Und deshalb organisiert der Hochschullehrer vom Fachbereich Elektrotechnik und Informatik der FH Münster bereits zum fünften Mal eine einwöchige Ringvorlesung – gemeinsam mit der TU Dortmund. Noch bis Freitag (8. September) nehmen 20 Studierende beider Hochschulen daran teil.

Dieses Mal geht es um die Entwicklung, Herstellung und Analyse hochintegrierter Mikro- und Nanosysteme. „Das sind winzige Transistorschaltungen. Sie stecken in vielen unserer technischen Geräte“, sagt FH-Student Mirko Demter. „Wir wollen herausfinden, in welcher Weise sich analoge im Vergleich zu digitalen Schaltungen miniaturisieren lassen. Außerdem wollen wir den Stand der Forschung auf dem Gebiet der Mikro- und Nanosysteme kennenlernen.“ Demter ist einer der Teilnehmer der Ringvorlesung. „Das Thema ist total interessant und die Veranstaltung gut gemacht. Ich finde den Austausch mit den anderen Studenten und den Praxisbezug super.“

Dafür sorgt Glösekötter gemeinsam mit Dr. Klaus Kallis von der TU Dortmund. „Wir haben sehr gute Kontakte zur Industrie“, sagt Glösekötter. Deshalb stehen bei jeder Ringvorlesung Vorträge von Unternehmensvertretern und Firmenbesuche auf dem Programm. Und dort sind die Hochschullehrer mit ihren Studierenden sehr willkommen. „Oft bekommen die Teilnehmer unserer Ringvorlesung Angebote der Unternehmen, dort ihre Abschlussarbeit zu schreiben. Manchmal folgt dann sogar direkt eine Festanstellung“, so Glösekötter.

Auch bei den Studierenden kommt die Ringvorlesung gut an. „Wir merken deutlich, dass sie diese Form der Lehre stärker motiviert, weil es nicht nur Vorlesungen sind, sondern auch Exkursionen dazugehören“, sagt Kallis. „Außerdem verbringen wir zwei Tage an der FH Münster und drei an der TU Dortmund, sodass die Teilnehmer auch noch mal ein ganz anderes Umfeld kennenlernen.“ Das sei letztendlich ein wichtiger Punkt. „Das Miteinander ist ein Erfolgsfaktor. Forschung und Entwicklung arbeiten Hand in Hand. Deshalb legen wir großen Wert auf den guten Kontakt zwischen unseren Hochschulen – und das leben wir auch unseren Studierenden vor“, so Kallis. Er selbst halte seit rund 15 Jahren den Kontakt zu Glösekötter. „Er hat damals an der TU Dortmund an seiner Promotion gearbeitet, ich wollte meine Abschlussarbeit bei ihm schreiben. Das hat zwar nicht geklappt, aber seitdem hören wir immer wieder voneinander, sind in gemeinsamen Projekten involviert und machen auch die Ringvorlesung zusammen“, so Kallis.


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